Modelium 2026

 Ostrava, 30. April 2026 – Unter Schülerinnen und Schülern höherer Schulen wird erneut ein neuer Stern am Bauhimmel gesucht. Heuer haben sich am internationalen Wettbewerb Modelium 50 Teams aus 24 Schulen in Tschechien sowie 22 Teams aus 11 Schulen in der Slowakei beteiligt. Das Thema der 18. Ausgabe lautet „Das Gebäude als Kunstwerk“. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der nationalen Finalrunden in Tschechien und der Slowakei werden bis 30. Juni bekannt gegeben. Die Besten treten im Herbst im internationalen Superfinale gegeneinander an. Der Wettbewerb trägt seit Langem dazu bei, das Bauwesen und das Bauhandwerk bei der jungen Generation populärer zu machen. 

Die Aufgabe der Schülerinnen und Schüler beim internationalen Wettbewerb Modelium 2026 besteht darin, ein originelles Gebäudemodell zum Thema „Das Gebäude als Kunstwerk“ zu entwerfen und umzusetzen. Jedes Team oder jede Einzelperson muss einen eigenen, urheberrechtlich selbstständigen Entwurf für ein öffentliches oder Wohngebäude vorlegen, etwa für eine Schule, Bibliothek, ein Museum, Wohnhaus, Krankenhaus, Theater oder Hotel. Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer konnte die Art des Gebäudes nach eigenen Vorlieben, Interessen oder fachlicher Ausrichtung wählen. In den Entwurf muss verpflichtend ein markantes künstlerisches Element integriert werden, etwa eine Skulptur, Installation, Collage oder neue Medien.

„Ein wichtiger Bestandteil der Aufgabenstellung ist auch der Fokus auf Innovationen und moderne Bautechnologien. Das Modell sollte so entworfen sein, dass es im Falle einer Realisierung des Bauwerks den bestmöglichen Einsatz der 3D-Betondrucktechnologie, also 3DCP, ermöglicht. Diese Technologie setzen wir bereits erfolgreich bei unseren realen Bauprojekten in Tschechien und der Slowakei ein“, sagt Tomáš Hess, Vertriebsdirektor von HSF System.

Das Wettbewerbsbauwerk darf kein bereits bestehendes Objekt kopieren und muss überwiegend aus Wellpappe gefertigt sein. Die jungen Baumeisterinnen und Baumeister dürfen moderne Schneide- und Lasertechnologien zur Vorbereitung einzelner Teile nutzen. Der Einsatz von Gravurgeräten und Farben ist jedoch untersagt. Für die Farbgestaltung können farbige Pappe, farbige gebrauchte Kartonverpackungen oder farbiges Papier verwendet werden. Als ergänzende Materialien sind außerdem transparentes Papier, Krepppapier und weitere papierbasierte Materialien zugelassen.

Das Bauwerk muss zumindest teilweise auch die innere Anordnung des Gebäudes, etwa Innenräume, im entsprechenden Maßstab zeigen. In das Modell dürfen innere und äußere Lichtelemente sowie Beleuchtungen mit eigener Stromquelle eingebaut werden. Die maximale Größe des Modells beträgt 1 × 1 Meter bei einer Höhe von 1,5 Metern. An einem Entwurf können bis zu fünf Schülerinnen und Schüler arbeiten.

Eine große Rolle im Wettbewerb spielen die Schulen und Pädagoginnen und Pädagogen selbst. „Hinter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Wettbewerbs stehen inspirierende Lehrkräfte. Während der gesamten Zeit begleiten sie die Jugendlichen als Mentorinnen und Mentoren, entwickeln ihr Talent, ihr technisches Denken und ihren Mut, mit originellen Ideen zu kommen. Ihre Unterstützung und ihr Engagement sind absolut wesentlich“, ergänzt Tomáš Kosa, CEO der Baugruppe HSF System.

Die Teams müssen die Fotografien ihrer Wettbewerbsbauwerke spätestens bis 14. Juni 2026 an den Wettbewerbsveranstalter übermitteln. Dieser gibt anschließend bis 30. Juni 2026 bekannt, welche Schulen und Teams in das nationale Finale einziehen. Dort qualifizieren sich die sechs besten Modelle aus Tschechien sowie ebenso viele aus der Slowakei. In den Finalrunden präsentieren die Schülerinnen und Schüler ihr Modell vor einer Fachjury, die sich aus Planerinnen und Planern, Architektinnen und Architekten sowie Vertreterinnen und Vertretern weiterer Bauberufe zusammensetzt. Aus beiden nationalen Runden gehen anschließend die besten Teams in das internationale Superfinale hervor, das im Herbst 2026 stattfindet. Insgesamt werden dort die 12 besten Bauwerke aus Tschechien und der Slowakei präsentiert.

„Die Jury besteht aus Fachleuten aus der Baupraxis, die Originalität, Kreativität, technische Durchdachtheit, den Umgang mit dem Maßstab, die innere Anordnung sowie die Präsentation des Modells selbst bewerten werden. Für die Schülerinnen und Schüler ist das eine außergewöhnliche Gelegenheit, wertvolles Feedback direkt von Expertinnen und Experten aus der Branche zu erhalten“, beschreibt Tomáš Kosa.

Modelium verteilt unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern mehr als 5.000 EUR. Im nationalen Finale erhält der erste Platz eine Prämie von 600 EUR, der Preis der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von HSF System ist mit 300 EUR dotiert. Jedes Finalteam erhält zusätzlich ein Entwurfshonorar von 80 EUR. Im internationalen Superfinale erhält die Gesamtsiegerin oder der Gesamtsieger 1.000 EUR und den Modelium-Wanderpokal. Der zweite Platz ist mit 600 EUR dotiert, der dritte Platz erhält 400 EUR. Der Preis für kreative Arbeit mit Wellpappe beträgt 400 EUR, der Publikumspreis ist mit 200 EUR dotiert.

Teil der diesjährigen Ausgabe des internationalen Wettbewerbs Modelium war auch ein Online-Workshop, der von einem Experten aus der Praxis der Baugruppe HSF System geleitet wurde. Die Schülerinnen und Schüler erhielten dabei praktische Tipps für die Arbeit mit Wellpappe, Empfehlungen für die Präsentation ihrer Entwürfe sowie eine bessere Orientierung in den Bewertungskriterien.

Modelium verfolgt seit Langem das Ziel, die Beziehung junger Talente zum Bauhandwerk zu vertiefen, ihre Kreativität zu fördern und ihre Fähigkeit zur Teamarbeit zu entwickeln. „Das ist eine zentrale Voraussetzung dafür, dass unsere Bauwirtschaft auch in Zukunft über genügend kreative, qualifizierte und motivierte Menschen verfügt“, ergänzt Tomáš Hess.

Veranstalter und Generalpartner des Wettbewerbs ist die internationale Baugruppe HSF System. Hauptpartner ist die Developer-Gruppe ANTRACIT. Beide Unternehmen sind Teil der Investmentholding PURPOSIA Group. Produktpartner des Wettbewerbs ist der Verband der Hersteller von Wellpappe.

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